Wissensplattform Google Knol lebt und gedeiht

Wissensplattform Google Knol  feiert in diesen Tagen halbjähriges Bestehen. Trotz marktbeherrschenden Web 2.0 Anwendung Wikipedia  entwickelt sich Knol Google zufolge äußerst positiv.
"Vor wenigen Wochen wurde der 100.000te Knol-Eintrag veröffentlicht", freuen sich der verantwortliche Product Manager Cedric Dupont und der Software Engineer Michael McNally im offiziellen Unternehmensblog.

Laut Google soll Knol zur Wissensverbreitung und als Informationsquelle im Internet dienen. Im Gegensatz zu Wikipedia, das auf die "Weisheit der Massen" setzt, rückt bei Knol aber eher der einzelne Autor in den Mittelpunkt. So sollen auf dem Portal vor allem Einzelautoren oder kleinere Gruppen von kooperierenden Autoren unter ihrem realen Namen Beiträge veröffentlichen. Unter dem Ansatz der sogenannten "Moderated Colalboration" kann jeder registrierte Nutzer Änderungsvorschläge zu einem bestimmten Text vorbringen. Der jeweilige Autor kann diese dann akzeptieren, ablehnen oder verändern noch bevor die neue Fassung für die Öffentlichkeit ersichtlich ist. Wie Dupont und McNatty im Blogeintrag feststellen, wird dieser Ansatz von der Knol-Autorenschaft bislang sehr gut angenommen.

"Ein Knol ist ein maßgeblicher Artikel über ein bestimmtes Thema, der von Leuten verfasst worden ist, die sich mit der darin behandelten Materie sehr gut auskennen", erläutern die beiden Google-Mitarbeiter. Die erfolgreiche Entwicklung des Projekts erkläre sich nicht zuletzt auch durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Funktionalität der Wissensplattform. "Wir haben versucht, die von unserer Autorenschaft meistgewünschten Features so schnell wie möglich zu integrieren", schildern Dupont und McNally. Beispiele hierfür seien etwa eine Statusanzeige, die Aufschluss über das Ausmaß der Leseraktivität zu einem bestimmten Knol gibt, oder die inzwischen mögliche Einbindung von Rich-Media-Formaten wie Videos, Tabellenkalkulationen oder Diapräsentationen.

Besonders erfreulich sei die ausgeprägte Internationalität der von Nutzern auf Knol eingestellten Beiträge. Es sollen mittlerweile Knols in 59 unterschiedlichen Sprachen existieren!

Ein Beispiel für einen aktuellen Knol Eintrag:  Hannah Arendt und der politische Zionismus

Comments (0) Posted to Google Services Knol 02/02/2009 Edit

Google trotzt der weltweiten Wirtschaftskrise

Google hat Zahlen für das vierte Quartal 2008 geliefert. Wirtschaftsabschwung hin oder her, der Internet-Riese fährt ein Umsatzplus von 18 Prozent ein und auch der Gewinn bleibt auf hohem Niveau. Wegend er gestiegenen internen Kosten spricht Google jedoch schon seit längerem von einem Sparprogramm und im Zuge dessen auch von Mitarbeiterabbau.
Das Investmenthaus JMP Securities stuft die Aktie des Suchmaschinenriesen Google mit Outperform Rating und Kursziel 400 Dollar ein. Für die Finanzexperten ist die Aktie für den langfristig ausgerichteten Investor aufgrund der dominanten Marktstellung und der aktuell günstigen Bewertung ein klarer Kauf.
Der Internetriese kündigte ein neues Aktienangebot an seine Mitarbeiter an, mit dem der Verbleib beim Unternehmen belohnt werden soll.

Comments (0) Posted to Google Wirtschaft Aktien Finanz 01/23/2009 Edit

Google Earth wird immer besser

Google verbessert die Ansicht großer Metropolen. Mit einem groß angelegten Update hat Google das Angebot des beliebten und erfolgreichen Services Google Earth kurz vor Weihnachten wesentlich attraktiver gemacht! Ab sofort erstrahlt z.B. New York City in neuem Glanz. Beinahe jedem Gebäude in Manhattan wurde ein hoch aufgelöstes 3D-Pendant zur Seite gestellt.

Tausende neue Gebäude in der Ansicht Manhattans!

Wie das "Google Earth Blog" berichtet, sei New York damit die erste Stadt, die in einem derart großen Maßstab mit fotorealistischen Fassaden versehen wurde. Im Vergleich zum virtuellen New York vom Januar 2007 seien Hunderte, wenn nicht Tausende neuer Gebäude hinzugekommen (s. Screenshot). Unterstützung hatte Google in diesem Zeitraum von den Nutzern erhalten, die auf eigene Faust 3D-Modelle entwickelten und in die Plattform integrierten.

Comments (0) Posted to Google Services Earth 12/25/2008 Edit

Gerücht um eigenes Betriebssystem von Google

Auf pc-professionell liest man von einem Gerücht betreffend eigenes betriebssystem von Google! Frisch aufgebrüht wurde damit die alte Vermutung, dass Google nicht nur ein eigenes Handy-OS, sondern eben auch ein eigenes Computer-Betriebssystem entwickelt hat. Eine Abordnung der Internet-Firma Net Applications blickte den Google-Mitarbeitern etwas näher auf die Finger. Stets daran interessiert, mit welchen Browser und Betriebssystemen die Menschen so unterwegs sind, fiel ihnen auf, dass auf manchen Maschinen eine ihnen unbekannte Oberfläche zu sehen war, während andere Bürokräfte hektisch um- oder ausschalteten.

Die Webfirma schaute in ihren eigenen Messprotokollen nach und verbreitetete jetzt über Internet-News , dass etwa ein Drittel der Google-Belegschaft offenbar mit einem OS jenseits von Windows und Linux unterwegs sei: Das System von Net Application kennt praktisch jede wesentliche OS-Variante und misst auf den Webseiten auch Besucher mit Unix oder frühen Windows 7 Installationen. Ein Blick in ihre firmeneigene Statistik ergab, dass tausende Online-Besucher von Google.com durchs Raster fallen, da ihr OS nicht identifiziert werden könne.

Was sagt Google zu den Gerüchten betreffend eigenes Betriebssystem?

Comments (0) Posted to Google Services 12/11/2008 Edit

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